change15 Sep 2016

Entwicklung muss fließen, statt sich im Change zu verlaufen

Viele, wenn nicht die meisten Unternehmen haben sich in den letzten Jahren von einer klar strukturierten und planvoll agierenden Organisation zu einer überforderten, immer weniger selbstbestimmten Arbeitsstruktur verändert. Äußerer wie innerer Veränderungsdruck haben deutliche Spuren hinterlassen, die sich in weiter steigendem innerem Druck widerspiegeln. Die Veränderungen äußerer Parameter, wie die zunehmende Technisierung, globaler Informationsaustausch in Echtzeit und immer neue konkurrierende Produkte, stellen große Herausforderungen und teils echte, existenzbedrohende Probleme dar. Die Probelmlösungsgeschwindigkeit der Unternehmen bleibt dabei

spider-web-with-water-beads-921039_128029 Aug 2016

„Wo bleibt der Mensch in vernetzen Unternehmen?“

„Wo bleibt der Mensch in vernetzen Unternehmen?“ diese Frage stellt Gunnar Sohn im Vorfeld des für den 06.09.016 geplanten YouBusinessTalk mit Ralf Volkmer, Christine Gebler, David Brych, ihm und mir mit Ausblick auf das V. Symposium CHANGE TO KAIZEN am 26. und 27. Oktober in Mannheim. Er selbst hat sich mit „Partizipationsrhetorik und das digitale Opium fürs Volk #YouBusinessTalk“ bereits warmgelaufen. Hier ein paar grundsätzliche Gedanken von meiner Seite. Vernetze Unternehmen? Was ist das überhaupt?

8 Elemente von Transformationen18 Aug 2016

8 Elemente sinnvoll gestalteter Transformation

Früher nannten wir es Entwicklung, dann Change heute Transformation. Egal welchen Namen das Thema trägt: schon persönliche und freiWillige Veränderung ist schwierig - wenn es um die Entwicklung ganzer Gruppen und Organisationen ist Scheitern „the new normal“. Führungskräfte sind überfordert und die Veränderten beklagen sich über mangelnde Beteiligungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel die Change Management Studie von Capgemini Consulting Jahr für Jahr bestätigt .   Zeit also die Konzepte zum Veränderungsmanagement zu überdenken und den Parametern

field-839827_128016 Aug 2016

Mit Wertschätzung den Risiken fraktaler (= zerbrochener) Wertschöpfung begegnen?!

Spannend, wenn auch etwas lang, was Winfried Felser da in seinem Artikel über das Damoklesschwert der Digitalisierung geschrieben hat. Ihm geht es dabei interessanterweise nicht um "das Digitale" an sich, sondern - so wie ich es lese - ganz viel darum endlich (an)zu-erkennen, dass sich mit einer neuen Art der Zusammenarbeit zwischen Menschen und Maschinen (oder zwischen Maschinen und Maschinen, aber immer auch zwischen Menschen und Menschen) einige der grundlegenden Annahmen für Wertschöpfung und auch Organisationsgestaltung weiter

5 Beobachtungen5 Aug 2016

5 Beobachtungen & 5 Tipps zum Thema „einfach bessere Zusammenarbeit“

Im Grunde ist es verblüffend, wie einfach wir alle (und unsere Organisationen) strukturiert sind. Aus dieser alten Erkenntnis heraus wurde (vermute ich) viele der heutigen Managementtechniken entwickelt. Sie bestimmen noch heute vielfach unser Handeln und unsere Zusammenarbeit. Aus der Systemtheorie aber insbesondere auch aus dem Leben wissen wir, dass wir selbst und unsere Beziehungen zueinander unendliche Komplexität in sich tragen. Die, das zeigen die weiterhin oftmals wenig erfolgreichen Veränderungsinitiativen in Unternehmen, Schwierigkeit liegt darin, diese

Abb.4 : Organisations-Entwicklungsstufen / © ZUKUNFTheute 20163 Aug 2016

Transformation, die am Mitarbeiter „long-tail“ scheitert – muss das wirklich sein ?

  Ich möchte Sie zu einem kleinen Experiment einladen: Stellen Sie sich vor, Veränderungen an der Produktpalette oder in der Kundenkommunikation würden so umgesetzt wie interne Change Initiativen. So wie ich „Change“ in meinem Angestelltenleben als persönlich Betroffener, aber auch aus der Außenperspektive als Unternehmensmentor wahrnehme, würde dann jemand, wahrscheinlich ohne eine explizite Marktbeobachtung, ohne Design Thinking Verständnis, ohne kundennahe Review- und Feedbackschleifen irgendwie und irgendwo die Notwendigkeit einer Veränderung entdecken. Dieser „große Planer“ würde

Abb. 3: Neuer Entwicklungsprozess19 Jul 2016

Change ist der falsche Ansatz für die Digitale Transformation

Keine Frage, die Welt in der wir leben ist Veränderung pur. Sie verändert sich kontinuierlich und wir mit ihr. Gleichzeitig gehen 2/3 aller geplanten Veränderungsinitiativen in Organisationen schief. Aus Unternehmenssicht ein "No go", denn das kostet Geld, Zeit, bringt Frust und schadet am Ende zu oft mehr als das es nützt. Kein Wunder also, dass viele Unternehmen um das Damoklesschwert "Digitalisierung" und dem damit verbunden "Change" herum einen weiten Bogen schlagen. Die heutigen Rahmenparameter  scheinen

baum ueber rhein13 Jul 2016

Entrepreneurial seed – a new perspective on natural and human networks

Have you ever seen a tree start growing beside its parent or have you ever seen trees grow alone in the middle of nowhere in a challenging environment? Both are results of natural entrepreneurial thinking. Both follow very similar rules and principles that organizations (and start-up founders) follow when they try to explore new business opportunities.   The core vision of a tree is not just, as it may seem from a straight forward and

electric-car-513627_192011 Jul 2016

Was ich aus der Tragödie von Joshua Brown über die Digitale Transformation gelernt habe

      Joshua Brown war Anfang Mai Opfer eines tödlichen Verkehrsunfalls, der es "unter normalen Umständen" niemals geschafft hätte, weiter als in die Lokalpresse zu kommen. Und doch beschäftigt der Unfall die Presse nicht nur in den USA, wo der Unfall geschah, sondern auch hier bei uns in Deutschland. Joshua Brown ist mit seinem Tesla S unter einen LKW-Anhänger gefahren. Ein Unfallgeschehen, wie es ähnlich allein in der letzten Woche auf der A6 bei

Vergesst die Digitalisierung!

In Vorbereitung des PM Camp Berlin 4.0 hatte ich bereits die Freude Interviews mit drei der Impulsgeber des Camp, Nico Lumma, Frank Eilers und Stefan Holtel zu führen. Jetzt möchte ich hier noch einen kleinen Beitrag zur Blogparade leisten. Zugegeben ein Artikel der auch auf der Lean Knowlege Base erschienen ist, aber dennoch ganz eindeutig zum Thema Digitalisierung passt und hoffentlich zur weiteren Reflexionm Kommentierung und Diskussion einlädt. Wir haben wichtigeres zu tun, als hinter

leonardo-da-vinci-1125056_192028 Jun 2016

Hierarchie und Netzwerke – Grundzüge der Quadratur des Kreises

Immer wieder geistert die Idee eines „zweiten Betriebssystems“ für Unternehmen durch die Blogs und Presse, dass - geeignet ausgestaltet dafür sorgen soll, dass Unternehmen mit den die großen Veränderungen umgehen und sie positiv nutzen können.   Aber was soll das Gerede? Wieso ein zweites, zusätzliches Betriebssystem, wenn das erste, klar gegliederte System schon an seine Grenzen stößt. Da muss man doch mit dem Klammeraffen gepudert sein, wenn man sowas startet.....   Wo es formale Hierarchien

pier-440339_19208 Jun 2016

Das Sommerloch – It’s not a bug, it’s a feature!

Außer bei Bademeistern und in der Tourismusbranche ist das Sommerloch in vielen Bereichen ein wohl bekanntes Phänomen. Viele Mitarbeiter sind in Urlaub und froh endlich mal etwas durchatmen zu können, in einigen Unternehmen könnte mehr gearbeitet werden, doch die Auftragskurve zeigt Dellen. Oft laufen die Dinge einfach anders als sonst und am Ende bleibt das Gefühl fremdgesteuert zu sein.   Doch auch im Sommerloch bleibt genug Gelegenheit selbst aktiv zu werden. Hier einige Impulse und viele

buddha-statue-546458_128030 Mai 2016

Das Investitionsdilemma – Abwarten oder Tee trinken?!

Als ich mit vor 4 Jahren einen GPS-Aufsatz für meine damals 4 Jahre alte (und damit heute antiquierte) digitale Spiegelreflexkamera kaufte, um meine Fotos automatisch mit einer Georeferenz zu versehen, war ich damit für ca. 1 Jahr im Besitz aktueller Technik. Heutige Spiegelreflexkamera machen dies nicht nur selbst, sie spielen dazu per WLAN die Fotos ins eigene Netz ein und selbstverständlich zeichnen sie Filme in 4K auf  und ersetzen damit die Videokamera. Wir leben in

map-232453_128012 Mai 2016

„Terra incognita – Arbeiten 4.0“ – oder „Im Land der weißen Flecken“

Innerhalb einiger persönlicher (auch meiner) Filterblasen scheint „new work“ / Arbeiten 4.0“ oder, wie ich es nenne „Arbeit.Neu.Denken“, ein hochaktuelles und brandeiliges Thema mit konstanter, kritischer Kommunikation und immer auch wieder aufschäumende Diskussion und Emotion zu sein. Gleichzeitig bin ich auch selbst immer wieder erstaunt, wie wenig sich tatsächlich tut, bzw. wie sehr die kleinen Feigenblätter einiger Unternehmen auch z.B. in der Politik gelobt werden. Da mir im digitalen Netz der regionale Überblick fehlte, habe

pathways-1096414_192010 Mai 2016

„Stabilität und Sicherheit in einer VUCA Welt erzeugen“ oder „5 Schritte zu einer dauerhaft höherer Leistungsfähigkeit Ihrer Organisation“

Unternehmen zu führen heißt nicht nur, sie heute zu lenken, sondern auch, sie jeden Tag weiter für  die Zukunft zu optimieren. Gerade in unserer von Unsicherheit, Agilität und einem Anpassungsparadigma geprägten VUCA-Welt, stellt sich die Frage, wie wir zur Kompensation dieser äußeren Impulsgeber die Wahrnehmung innerer Stabilität und Sicherheit erzeugt können. Gerade für Arbeitsorganisationen, die auch in 3 bis 5 Jahren weiterhin erfolgreich bestehen wollen, ist diese Frage von existenzieller Bedeutung. Es gibt bislang kein