Die Ausweglosigkeit narzisstischer Unternehmen

Die Ausweglosigkeit narzisstischer Unternehmen Wir sind ohne Zweifel mitten in einem fundamentalen Wandel, der schneller und umfassender unsere Welt verändert, als wir es bis dato erlebt haben. Die digitale Welt macht sich zunehmend in unserer Arbeitswelt breit, greift Führungsstrukturen an und verändert Werte-, Führungs- und Kulturwahrnehmungen. Wie vielschichtig die Perspektiven, Meinungen, Ablehnung und Akzeptanz dieser „Erschütterungen der alten Macht“ sind, zeigen die intensiven Reaktionen und Diskussionen z.B. zu dem Artikel „Das narzisstische Dilemma in Unternehmen“

„4+“ dimensional Maturity Canvas

Do you fully understand where your organizations stands in terms of its inner and outer maturity? Do you know whether your ambitions as a leader match the capabilities of your people? Are you sure that the customers are as ready for your (upcoming) products as you think? Are your business partners supporting you the way you expect and need it? And - one of the core questions of this time - how far developed are

12 Software (oder doch HR/OE) Trends für 2016

12 Software (oder doch HR/OE) Trends für 2016 Viele nehmen die Entwicklungen der letzten Jahre im Bereich Softwareentwicklung als richtungsweisend für die Entwicklung von Führung und Organisationsstrukturen auch in anderen Branchen wahr. Gerade hat CIO (http://www.cio.de/a/12-trends-in-der-softwareentwicklung-2016,3251339?utm_medium=twitter), basierend auf einer Analyse der IT-Analysten von Forrester, 12 Trends in der Softwareentwicklung veröffentlicht, die bei genauerer Betrachtung und entsprechender Adaption tatsächlich auch für die HR, PR und OE Strukturen in anderen Organisationen von Belang sind. Agile Konzepte und

“Die #ZukunftderArbeit kommt – und das ist auch gut so”

Ich hatte die Freude, zusammen mit 17 weiteren Autoren und mit Unterstützung der Bertelsmann-Stiftung, an der  "Proklamation Zukunft der Arbeit" zu arbeiten, die am 19. Nov 2015 anlässlich des IT-Gipflers 2015 in Berlin veröffentlicht wurde. Als kurze Einführung dient der hier angehängte Text, den wir gemeinsam erstellt haben und den Ole Wintermann im Blog "arbeiten4punkt0.org" veröffentlicht hat. "Die #ZukunftderArbeit kommt – und das ist auch gut so Die #ZukunftderArbeit (aka Arbeit/en 4.0) kommt, unaufhaltsam – egal

Warum in die Ferne schweifen, wenn die Zukunft…. irgendwie doch nicht beginnt.

Warum in die Ferne schweifen, wenn die Zukunft…. irgendwie doch nicht beginnt. Das ganze Geschreibse und Gerede über die „Zukunft der Arbeit“, bringt doch nichts.  Da gibt es zwar die kleine Gruppe unbeugsamer, die in ihrem virtuellen gallischen Dorf immer wieder darauf hinwiesen, dass wir mittendrin sind in einer globalen Veränderung von Arbeitsweisen, Arbeitsstrukturen und Arbeitszielsetzungen. Aber ändern können die doch nichts. Die reden zwar viel, haben aber nicht die Hebel in der Hand um

ARBEIT im Wandel – der ZEIT

ARBEIT im Wandel - der ZEIT Früher war alles besser.  Klare Aufgaben, klare Strukturen, klare Einsatzzeiten. Klarheit aller Orten. Eine Wohlfühlwelt war das wohl, wenn wir unseren Vätern und Großvätern glauben dürfen. Oder?! Zumindest wurde für einen gesorgt. Der Broterwerb war in den landwirtschaftlich und industriell geprägten Arbeitsfeldern zwar mühselig, aber, wer einen Job hatte war einigermaßen sicher. Solange es tat, wie ihm geheißen wurde jedenfalls. Massenentlassungen aufgrund wirtschaftlicher Schieflagen gab es nicht. Wachstum aller

Was will diese Welt uns sagen?

Wir denken zu wenig und (re-)agieren zu schnell. Wir reden, wir schreiben und betrachten gleichzeitig zu wenig bewusst und reflektiert die Dinge, die diese Welt verändern und bewegen. Wir rütteln an den Grundfesten unserer Welt und haben es in der Hand, sie lebenswert - oder sie unbewohnbar - zu machen. Wir erkennen die Disparitäten und zucken mit den Schultern. Zu machtlos ist dieser so machtvolle Homo sapiens, der sich die Welt, die Pflanzen, die Tiere

Impuls: Public eats old culture for breakfast.

Impuls: Public eats old culture for breakfast. Es ist etwas grausames passiert: Ein paar harmlose Zeilen Programmcode, die einen „Motorprüfmodus“ starten, hat zum Rücktritt des Chefs des größten deutschen Konzern geführt. Moderne Zeiten?! Peter Drucker sagte einmal: "Culture eats strategy for breakfast." Ich glaube wir sind einen entscheidenden Schritt weiter. Wo aber, so frage ich mich, liegt das eigentliche Problem? Wird der Rücktritt von Herrn Prof. Dr. Winterkorn, das Problem lösen, oder nur vertagen? Was

KillHR!? und was auf der “Zukunft Personal” daraus wurde

KillHR!? und was auf der Zukunft Personal daraus wurde Heiko Fischer (@RH_Way) hatte gerufen und „vier alle“ waren gekommen. Zumindest aufs Panel. In Auditorium kamen glücklicherweise noch viel mehr, ich schätze so knapp 200, doch dazu später nochmal mehr. v.l.n.r. Cortney Endecott (@cortendeco), ich, „HR enfant terrible“ Heiko Fischer, Oliver Florschütz, Alexander Göttling / Foto: Ute Schulze via Twitter Wir wollten versuchen das Thema „KillHR!“ und die damit zwangsweise verbundene Frage „KillHR?“ mit Tiefgang und

Was hat Karriereplanung mit der Zukunft zu tun?

Was hat Karriereplanung mit der Zukunft zu tun? Die Deutsche Universität für Weiterbildung (DUW) und Henrik Zaborowski fragen in einer Blogparade „Was Karriereplanung mit Recruiting zu tun hat“…. Nun , da gibt es sicherlich berufenere Experten als mich. Mit meinem Blick auf die aktuellen Entwicklungen und die Zukunft von Arbeit bin ich eher derjenige, der sich dann zwei andere Fragen stellt, nämlich: „Was hat Karriereplanung mit der Zukunft zu tun?“ und 
„Wie sieht Recruiting der

Welche Zukunft hat HR?

Welche Zukunft hat HR? "BeyondDigitalHR" ist das Motto der Blogparade von VEDA die ganz spontan aus einer Facebook und Blog-Kommentar Runde entstanden ist. Und nicht nur dort, sondern auch hier in meinemBlog freue ich mich etwas zu dem Thema beizutragen. Mit fällt derzeit keine andere der „üblichen“ Unternehmenseinheiten ein, die in Zukunft so sehr um ihre Daseinsberechtigung kämpfen muss, wie HR - zumindest das „HR“, dass ich bisher kenne und „am eigenen Leib“ erlebt habe.

Hochprofessionell und prekär – und was bleibt sonst?

Hochprofessionell und prekär - und was bleibt sonst? Die BitKom hat aus Anlass der KnowTech2015 zur Blogparade zum Thema "Zukunft der Arbeit" aufgerufen, wozu ich mit diesem kleinen Auszug aus dem gerade zur Interviewreihe "ArbeitsVisionen2025" entstehenden Buch gerne teilnehme. Und sie bewegt uns doch, immer mehr  - die Automatisierungsmaschine. Es steht ausser Frage, dass unsere Arbeitswelt sich immer schneller und intensiver in Bewegung gerät und sich verändert. Roboter werden immer geschickter, die Sensoren immer ausgefeilter, die Software immer besser und

Zeit der Entscheidung: Zwischen „Reinventing HR“ und „Kill HR“

Zeit der Entscheidung: Zwischen „Reinventing HR“ und „Kill HR“ Die "Zukunft Personal" hat im gleichnamigen blog zur Blogparade #HRlab aufgerufen. Mit "arbeiten 4.0" als zentralem Thema bringe ich mich hier natürlich gerne ein. Die Zeit ist Reif für „arbeiten 4.0“. Nicht weil wir gut vorbereitet sind, sondern weil die bisher so erfolgreiche genutzten Entscheidungs-, Struktur und Managementprinzipien nicht mehr greifen. Die Gründe kennen wir: Internet, Automatisierung von geistigen und körperlichen Aufgaben, das neue Denken und neue Ökonomien

Lebenslanges Lernen & Lernende Organisationen

Lebenslanges Lernen & Lernende Organisationen Lebenslanges Lernen ist keine neue Idee. Sie ist wahrscheinlich so alt, wie die Menschheit selbst. Wir haben uns schon immer an neue Gegebenheiten anpassen können, gelernt damit umzugehen. Lange hat diese natürliche Anpassungsfähigkeit ausgereicht um mit den Entwicklungen der Umwelt klarzukommen. Heute ist dies im Grundsatz nicht anders. Allerdings erfordert „Lernen“ andere Anstrengungen als früher. Um up-to-date zu bleiben und insbesondere unsere Arbeitsfähigkeit („employability“) zu erhalten reicht es meist nicht

Demographie – Damoklesschwert oder geheimer Treibstoff

Demographie - Damoklesschwert oder geheimer Treibstoff Welche Richtung die demographische Entwicklung in Deutschland (-A-CH) in den nächsten 10 Jahren nehmen wird - insbesondere, was die „Arbeitsbevölkerung“ betrifft, pfeifen die Spatzen von den Dächern. Die Geburtenrate sinkt und wir werden immer älter. Die Alterspyramide verschlankt sich. Ultimative Sicherheit besteht, dass die nächsten 3.653 Tage (bzw. ca. 2.200 Arbeitstage) bereits ihren Schatten vorauswerfen, nicht nur auf nationaler und internationaler Ebene, sondern auch „in der Region“.

Komplexität – alles “nur” individuelle Wahrnehmung

Komplexität – alles „nur“ individuelle Wahrnehmung Mein Freikopfler Kollege Heiko Barlog hat mich eingeladen ein paar Gedanken zum Thema Komplexität zur Blogparade des PM Camp Berlin beizusteuern. Hier das Ergebnis: Ohne mich jetzt aufs dünne Eis zu begeben und zu versuchen das offensichtliche zu tun und mich an einer Definition von „komplex“ zu versuchen (das ist mir bei dem schönen Wetter zu kompliziert) falle ich hier jetzt gleich mal eine Ebene tiefer.

Intensiv oder lieber oberflächlich? Haben Beziehungen Zukunft?

Intensiv oder lieber oberflächlich? Haben Beziehungen Zukunft? Wir leben in einer Welt voller Beziehungen - und ständig kommen neue hinzu. Persönliche Beziehungen , Kundenbeziehungen, Geschäftsbeziehungen die wir über Treffen, Gespräche, Einkäufe, Bestellungen, Informationsaustausch usw. starten, pflegen und oft nicht mehr beenden. Klar, wir haben unsere Freunde und wollen sie „behalten“, die hatten wir doch zum Teil schon schon „immer“, angefangen mit Kindergarten und Schule. Die einen treffen wir noch heute täglich, die anderen nur mal

Kann man sich Arbeiten 4.0 auch backen?

Kann man sich Arbeiten 4.0 auch backen? Gestern fragte Bastian Wilkat alias „The New Worker“ auf Twitter:  "New Work ist nichts für Rezeptsuchende. Oder?" Sie sehen, meine Antwort war ein klares Jain. Natürlich gibt es Rezepte und Konzepte, sogar sehr gute, wie ich finde (drum beginne ich ja auch diese auf „small steps - big impact“ zu sammeln). Deren Anwendung ist aber IMMER organisationsindividuell. Kopiervorlagen gibt es nicht. Schnell kam ich damit die Analogie zum

Impuls: 10 Thesen über gute Organisationsgestaltung

Impuls: 10 Thesen über gute Organisationsgestaltung Ich war und bin beeindruckt von den 10 Thesen von Dieter Rams über gutes Produktdesign. Aus meiner Wahrnehmung von gutem Design treffen sie mit wenigen Worten den Punkt. Die „gute“ Gestaltung einer Organisation ist ähnlich schwierig. Sowohl in der Planung, wie auch in der Umsetzung. Gerade weil der Mensch nicht nur „Nutzer“ der Organisation ist, sondern als integraler Bestandteil darin wirkt

Vernetzung – gerade für „kleine“ ein großes Thema

Vernetzung ist gerade für „kleine“ ein großes Thema. Klein aber fein, das gilt sowohl für Unternehmen, insbesondere KMU, wie auch für die Strukturen in Großunternehmen. Kleine Gruppen können sich deutlich leichter an veränderte Rahmenbedingungen anpassen, als große. Doch auch kleine Gruppen tendieren dazu, sich zu sehr nach innen zu fokussieren und könnten damit auch zu den Verlierern des digital-sozialen Wandels werden. Denn die aktive Vernetzung ist ein Teil des Fundaments zukünftigen Erfolgs. 

5 Punkte zum Thema “Mentoring”

Jeder der einmal intensiv damit befasst war, sich ein neues Thema zu erarbeiten, weiss wie schwer dies sein kann. Und jeder der einmal die Gelegenheit hatte sein Wissen weitergeben zu können (oder zu müssen) weiss, wie sehr Lehren lehrt und hilft das eigene Verständnis zu vertiefen. Einer der großen Physiker des 20. Jahrhunderts, Richard Feynman, hat diese Erkenntnis in einer Le(h)r/n/methode verarbeitet. 

„Wir sind doch schon total digital“

„Müssen wir uns jetzt tatsächlich auch noch um diesen „new work" Kram kümmern? Wir lassen unsere Mitarbeiter doch jetzt die mails auf dem Smartphone lesen. Wir sind doch schon total digital. Was soll das also? Noch mehr schaffen wir jetzt nicht.“ So oder ähnlich läuft es wohl in vielen Managerköpfen ab, wenn schon wieder „new work" oder „Digitalisierung“ irgendwo in einem Artikel auftaucht.

“HR-digital” oder “HR-sozial” – Ist HR am Scheideweg angelangt?

HR und Digitalisierung - es fragen sich wohl gerade viele, wie „human“ (in der deutschen Aussprache) und „digital“ jetzt und in Zukunft zusammenpassen. Nicht nur - das zeigt die Blogparade vom HRM - im Bereich HR, sondern insbesondere auch beim Thema „Neue Arten der ZusammenArbeit“ (oder weniger sperrig NAZA bzw. new work). HR steckt aus meiner Sicht (mindestens) in einer dreifachen Zwickmühle.

(M)Ein neuer Blog

Hier entsteht er nun - mein neuer Blog. Nachdem die Datenbank meiner alter Blogsite plötzlich nicht mehr funktionierte, musste und konnte ich einen Neuanfang "wagen". Mit (hoffentlich) mehr Klarheit und einfach näher an den Themen, die eine positive Entwicklung für unsere ZusammenArbeit in jeder Form von Organisation bringen können. So wie ich durch ein kurzes und tiefen Tal der Frustration gegangen bin