Den CoRE-Canvas nutzen

 

Der CoRE-Canvas ist als Werkzeug konzipiert, um sich, als Organisation oder als Individuum, weiter zu entwickeln und die Zusammenarbeit zu verbessern.

Den CoRE-Canvas nutzen

Die Arbeit mit dem CoRE-Canvas bringt sehr intensive Dialoge in Gang. Er hilft den Beteiligten die Artefakte, Störungen aber auch die positiven Elemente im bestehenden System zu erkennen und so herauszufinden, was beibehalten, was intensiviert, was verändert und was abgeschafft/beendet werden soll. Er erleichtert eigene CoRE-hacks zu formulieren und macht den Weg frei, um Impulse für den eigenen Wandel zu erhalten.

Der CoRE-Canvas kann auf drei unterschiedliche Arten genutzt werden.

  1. Als 1 Tag Kompaktworkshop
  2. Als 2(bis 3) x 1 Tag Intensivworkshop
  3. Als Do-it-yourself CoRE-canvas Toolkit

Im Kompaktworkshop wird 6 Stunden lang intensiv mit dem CoRE-Canvas in Gruppen bis zu 12 Personen (oder mit einem zweiten Moderator bis 20 Personen) gearbeitet.
Der Workshop beginnt mit einer Einführung in die Struktur des CoRE-Canvas. Anschließend werden anhand von Leitfragen in jedem der 12 plus 3 Fokusbereiche die Störungen, Artefakte und positiven Haltungs- und Verhaltensmuster in der Organisation identifiziert. Im dritten Schritt betrachten wir die Hintergründe und Ursachen der Störungen und Artefakte, um dann in einem vierten Schritt geeignete CoRE-hacks zu suchen und durch die Vereinbarung initialer, konkreter Maßnahmen erste Schritte in Richtung einer einfacheren, zielgerichteteren Zusammenarbeit zu gehen.

Auch der 2 (bis 3) x 1 Tages Intensivworkshop startet mit einer Einführung in die Grundstruktur des CoRE-Canvas. Anschließend durchforsten wir anhand von Leitfragen die Haltung und das Verhalten im Unternehmen auf der Suche nach den Problemstellungen in jeder der Kategorien, d.h. wir identifizieren Störungen, Artefakte und positive Haltungs- und Verhaltensmuster in jedem Fokusbereich, identifizieren Hintergründe und Ursachen, nutzen Innovationstechniken, um Trends zu erkennen, den Bedarf und die Potenziale aufzuzeigen, CoRE-hacks und weitere Maßnahmen abzuleiten und zu priorisieren.
Schließlich verschaffen wir uns ein Gesamtbild der ins Auge gefassten Maßnahmen, priorisieren und konsolidieren diese, um damit das erste Stück in Richtung einer neu gestalteten Zusammenarbeit zu gehen. 

Das Do-it-yourself Toolkit zum CoRE-Canvas eignet sich als Basis für einen von Ihnen selbst durchgeführten, einfachen aber strukturierten Workshop. Dazu können sie hier (LINK) eine Übersicht des CoRE-Canvas zusammen mit einigen Leitfragen für jeden Fokusbereich herunterladen.

Das DIY-Kit enthalt: Den Canvas, eine Anleitung, Beschreibungen zu den 12+3 Fokusbereichen, sowie jeweils einige Leitfragen.

 

Hier einige Anregungen, um diesen Workshop möglichst erfolgreich zu gestalten.

Vorbereitung

Finden Sie einen ruhig gelegenen, geräumigen Raum, idealerweise mit einer Einrichtung, die zu  kreativen Impulsen einlädt. Laden Sie bis zu 12 Personen ein, die sich wie Sie für das Thema interessieren und sich gezielte Entwicklungen wünschen, um mit Ihnen an dem Thema zu arbeiten. Drucken Sie den CoRE-Canvas großformatig aus und hängen Sie den Ausdruck an eine Wand oder schreiben Sie die einzelnen Fokusbereich auf einzelne Flipchartblätter. Besorgen Sie sich ausreichend viele Haftnotizblöcke (gelb und grün) und legen Sie je einen Filzschreiber für jeden Teilnehmer bereit.

Start

Starten Sie den Workshop, indem Sie jeden Teilnehmer bitten sich (falls notwendig) vorzustellen und die Frage zu beantworten: „Was hat meine Aufmerksamkeit?“

Intro

Stellen Sie anhand von Fallbeispielen (zum Beispiel von der Liste der CoRE-preteneurs (LINK), aus der Liste der CoRE-hacks (LINK) oder mit Filmausschnitten (LINK) ) vor, wie ein verändertes Organisationssyetm aussehen und wirken kann. Diskutieren Sie das gesehene und gehörte und Wecken Sie die Neugierde das in den Beispielen vorgestellte im eigenen Unternehmen auszuprobieren.

Artefakte und Störungen 

Stellen Sie allgemein folgende Fragen, bezogen auf den Arbeitsalltag der Teilnehmer:
Was hindert jeden einzelnen und die Teams daran, sich 100% einzubringen und den besten Job zu machen, zu dem sie imstande sind?
Was bremst aus, was behindert, was stört?
Was ist unser größtes Problem als Unternehmen und/oder als Team?
Bitten Sie jeden Teilnehmer mindestens 5 gelbe Haftnotizen mit je einem Problem/Artefakt/Störung zu beschreiben.

Gehen Sie anschließend nacheinander alle Fokusbereich durch und bitten Sie die Teilnehmer nochmal mit Blick auf jeden Bereich weitere gelbe Haftnotizen zu ergänzen.

Positive Wahrnehmungen

Fragen Sie die Teilnehmer nach ihren positiven Wahrnehmungen im Unternehmen. Was funktioniert gut? Worauf kann ich mich verlassen? In welchen Bereichen kann ich mich tatsächlich zu 100% einbringen, meine beste Arbeit leisten? Was erleichtert mir die Zusammenarbeit? Was hilft, bessere Entscheidungen zu treffen? Worauf bin ich Stolz, wenn ich an die Zusammenarbeit mit anderen denke? Was können wir (gemeinsam) besonders gut? 

Bitten Sie die Teilnehmer diese positiven Wahrnehmungen auf jeweils eine grüne Haftnotiz zu schreiben (mindestens 5 pro Teilnehmer).

Bitten Sie die Teilnehmer die Haftnotiz in den Fokusbereich zu kleben, der aus dessen Sicht am besten passt. Die Platzieren kann auch gemeinsam in der Gruppe diskutiert werden. 

Dialog

Gehen Sie die Fokusbereiche gemeinsam mit den Teilnehmern durch und identifizieren Sie im gemeinsamen Dialog die Ursachen der Probleme. Konsolidieren Sie die Themen und identifizieren Sie die zugrundeliegenden Muster und Annahmen.
Beantworten Sie die Fragen:
Warum gibt es dieses Thema/Probleme?
Welche Strukturen, Regeln oder Prozesse liegen dem zugrunde?

Welche Haltung, welche mentalen Modelle, welches persönliche Verhalten trägt dazu bei?
Wie hängen die Probleme in den verschiedenen Fokusbereichen miteinander zusammen?
Gibt es übergreifende Themen und Problemstellungen, die sich durch alle Fokusbereich durchziehen oder für alle gelten?

Konkretisieren

Fassen Sie die Ergebnisse der Diskussionen zusammen und bitten Sie die Teilnehmer konkrete Vorschläge zu machen, was sie als erstes ändern möchten und was ihnen am stärksten auf der Seele brennt.
Leitfragen dazu sind: Welche kleine Änderung könnte den größten Effekt haben? Wo sollten Dinge ergänzt, wo weggelassen werden? Wo wollen wir uns anders Verhalten? Wo und wie können wir Beispiel für Veränderungen in der Organisation geben?
Sammeln Sie die Impulse auf Haftnotizen in dem dafür vorgesehenen Anschnitt des Canvas.

Bewerten Sie gemeinsam mit der Gruppe, welche dieser Maßnahmen einfach bzw. aufwändig zu implementieren sind und welche schnell gehen bzw. Zeit brauchen. Positionieren Sie die Ergebnisse in einer entsprechenden Matrix, s.d. die einfachen und schnell umzusetzenden Maßnahmen unten links stehen. Alternativ können Sie die Impulse auch nach in den Dimensionen Effekt vs. Aufwand bewerten.

Lassen Sie im letzten Schritt alle Impulse von allen Teilnehmern mit Klebepunkten (3 pro Person) bewerten.
Vereinbaren Sie sich nach zwei bis drei Tagen noch einmal kurz darüber auszutauschen, welche Maßnahmen von wem, wann und wo konkret umgesetzt werden können. Fangen Sie einfach an und bleiben Sie dran!

 




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