Das Video kennen viele, die sich schon mal mit „Leadership und neuer Führung beschäftigt haben. Ich möchte das Video hier in einem anderen Kontext in den Raum stellen:

Der Musik zu “new work”, „Arbeiten 4.0“, „Arbeit.Neu.Denken“ lauschen wir zum Teil schon lange. Die Sehnsucht nach einer zeitgemäßen persönlichen Arbeitssituation tragen viele schon seit Jahren in sich. Doch nur wenige nehmen sie auch soweit in sich auf, dass sie in Bewegung kommen. Und wenn, dann zumeist auch da, wo man sie nicht sieht.

Ich will hier nicht bashen, das liegt mir ohnehin nicht. Ich glaube es ist für viele Unternehmen von existenzieller Notwendigkeit in drei bis vier Jahren zu mindestens 80% in der „neuen“ Welt angekommen zu sein. Bis auf wenige Ausnahmen, bei denen die Struktur und Kommunikation der “alten Welt” zu den Anforderungen der Kunden und der übrigen Stakeholder passt, werden die Unternehmen sich den sich dynamisch verändernden Anforderungen Außenwelt (stetig neu) anpassen müssen, um sich im Wettbewerb einen ausreichenden Anteil am Markt zu erhalten.
Es geht auch nicht mehr darum wie wir vermehrt digitale Technik nutzen können, oder wann und wo es lohnt zu den Mitarbeitern nett zu sein.

Es wird bald in vielen Fällen um die nackte Existenz gehen.

Problem ist nur, dass – weit weg vom digitalen „0“ und „1“ – sich die Veränderung nicht per Schalter von heute auf morgen im Unternehmen einschalten. Die wesentlichste Veränderung findet nicht auf dem Schreibtisch,  in den Maschinen oder in der Logistik statt. Das wichtigste Element des Wandels und der Wertschöpfung steht vor der Maschine, sitzt vor dem Bildschirm oder arbeitet im Lager, etc .
Doch der technologische Fortschritt hat uns Menschen in seiner Entwicklungsgeschwindigkeit um den Faktor drei bis vier abgehängt. Ein “Internetjahr”, so sagen einige, dauert 3 Monate. Wir kommen schon heute kaum hinterher. Zu Warten, macht das nicht besser.

Aber das wissen alle, die das hier lesen ohnehin, denn zumindest die Mitglieder meiner Filterblase stehen mitten im Wandel oder begleiten wie ich sogar selbst Unternehmen auf diesem Weg.

Warum also dieses Statement?

Es wird Zeit intensiver daran zu arbeiten, die kritische Masse zu erzeugen. Wie jedes andere, braucht auch dieses Thema seine 10% – 15% Protagonisten und Förderer. Idealerweise in allen Schichten und Ebenen der Gesellschaft, der Unternehmen, in den „digitalen Medien“ genauso wie regional vor Ort.

Heute sehe ich jedoch nur viele kleine Kompetenzinseln in und auf denen im Kleinen diskutiert und agiert wird. Schon sehr viele sprechen über das Thema, doch wir reden – wie es schon auf dem Drucker Forum 2014 kritisiert  wurde – weiter mit zu vielen Stimmen ohne unsere Stimmen zu vereinen. Dabei sind Vernetzung, Verbundenheit und das gemeinsame Verständnis für die Bedeutung der gemeinsamen Vision drei der ganz wichtigen Themen bei der Digitalisierung bzw. der, in ihrem Fahrwasser auf uns zukommenden, Veränderung in der Arbeitswelt.

Ich selbst „lebe“ das Thema mit aller Leidenschaft und bediene alle Kanäle zu denen ich Zugang habe, soviel es meine Zeit erlaubt. Neben meinem „Geschreibse“ hier, auf Xing, Facebook und Twitter und meinem Impulse bei Treffen aller Art sind zum Beispiel und um selbst mit voran zu gehen meine ZUKUNFTheute.impulse bis Ende April kostenfrei, um mit Interessierten in die Materie tiefer einzusteigen.

Wo aber, so frage ich mich, können wir gemeinsam vorgehen und gemeinsam punkten? Welches sind die Ansätze und Multiplikatoren, die dem Thema Reichweite bringen.

Um einfach mal wieder einfach zu machen, habe ich eine kleine Übersichtskarte gestartet, in die sich jeder Unterstützer & Impulsgeber, Interessierte aber insbesondere auch jedes Vorreiterunternehmen eintragen kann. Wie das geht und wie das aussieht steht hier.

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